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Typische Klausurfälle im BGB AT

Typische Klausurfälle

Der BGB AT eignet sich sehr gut dazu, juristisches Wissen zu prüfen, da hier viele grundlegende Strukturen für alle juristischen Situationen angelegt sind. Die Wahrscheinlichkeit, daß eine Klausur ausschließlich von Themen des BGB AT handelt, ist allerdings gering. Vielfach sind es nur Themen des BGB AT, die für die "Einkleidung" der Fallkonstellationen genutzt werden. Aber es gibt auch reine BGB-AT Klausuren. Die Schwierigkeit der Klausur hängt natürlich davon ab, ob Sie gerade damit begonnen haben, Jura zu studieren und Ihre erste Klausur schreiben, oder ob Sie eine Hausarbeit machen oder eine Examensklausur zu lösen haben. Für die nichtjuristischen Studiengänge sind die Themen des BGB AT regelmäßig von grundlegender Bedeutung und finden sich in nahezu allen Testklausuren wieder.

Typische Fragen für nichtjuristische Studenten

  • Worin liegt der Unterschied zwischen Privatecht und öffentlichem Recht?
  • Wie ist das BGB aufgebaut?
  • Was regeln die ersten drei „Teile“ des BGB?
  • Gelten die Regelungen des BGB AT und des Schuldrecht AT auch für das Kaufrecht und andere besondere Schuldverhältnisse?
  • Was verstehen Sie unter dem Trennungs- und Abstraktionsprinzip?
  • Woraus besteht ein Vertrag und wie kommt dieser zustande?
  • Wie ist eine Willenserklärung aufgebaut?
  • Wie kann es dazu kommen, daß ein Vertrag nicht zustandekommt, obwohl die beteiligten Personen von außen betrachtet einen Vertrag abzuschließen scheinen? Nennen Sie drei Beispiele.
  • A kauft bei B Brötchen. Wieviel Willenserklärungen werden zwischen den beiden Personen bei diesem Brötchenkauf ausgetauscht?
  • Was verstehen Sie unter Abgabe und Zugang von Willenserklärungen?
  • Was passiert, wenn eine Willenserklärung nicht zugeht, beispielsweise dadurch , daß sie in der Post verlorengeht.
  • A und B sitzen im Restaurant und A entschließt sich spontan dem B sein Grundstück abzukaufen. „Zufällig“ hat er auch bereits einen Mustervertrag in der Tasche . A und B unterschreiben vor Ort. Nach 4 Wochen verlangt A von B die Übertragung des Eigentums an diesem Grundstück. Hat der A einen Anspruch gegen B?
  • Der 6-jährige F bekommt 10 Euro Taschengeld im Monat. Nachdem er ein paar Monate gespart hat, geht er mit seinem 10-jährigen Freund X zu Saturn und kauft für EUR 80 einen ipod nano. Zu Hause angekommen, sind die Eltern verärgert und wollen den ipod zurückbringen. Nachdem die Eltern 6 Wochen später zu Saturn gehen, um den Kauf rückgängig zu machen, verweigert Saturn die Rücknahme und verweist auf den geschlossenen Kaufvertrag. Wie ist die Rechtslage?
  • Was wäre, wenn im Fall 14 der F 9 Jahre alt gewesen wäre.
  • Was sind die Voraussetzungen der wirksamen Stellvertretung gemäß BGB?
  • Was passiert, wenn jemand ohne Vertretungsmacht handelt und ein Geschäft für jemanden anders abgeschlossen hat?
  • Welche Bedeutung hat das Schweigen im Rechtsverkehr? Kennen Sie eine Ausnahme?

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